Informationen zum Coronavirus

Was ist zu tun bei Auftreten von Atemwegsbeschwerden (Husten, Luftnot) mit und ohne Fieber?

Seit dem 09.02.2020 sind sämtliche Spitäler im Kanton Zürich verpflichtet Teste auf das Coronavirus durchzuführen und auch an einer Coronavirusinfektion erkrankte Patienten zu behandeln.

Dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen wir uns gerne und haben hierfür eine spezielle Verfahrensanweisung für die bestmögliche Versorgung von Patienten in unserem Paracelsus-Spital in Richterswil erstellt.

Die Testungskriterien sind dabei wie folgt definiert:

Es müssen Atemwegssymptome bestehen, wie Husten und/oder Luftnot mit/oder auch ohne Vorliegen von Fieber

und

einem der nachfolgend genannten Zusatzkriterien:

  1. Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko (>65 Jahre, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapie die das Immunsystem schwächen und Patienten mit Krebserkrankungen
  2. Gesundheitsfachpersonen, die in einer Gesundheitseinrichtung arbeiten
  3. Personal von Alters-und Pflegeheimen
  4. Stationär versorgungspflichtige Patienten mit schweren Symptomen, wie beidseitige Lungenentzündung

Sollten Sie Atemwegssymptome bei sich feststellen und zu einer der oben angeführten Risikogruppen gehören melden Sie sich bitte bei uns im Paracelsus-Spital unter folgender Rufnummer:
044-787 2121 (Erreichbarkeit 24 Stunden/Tag auch an Wochenenden und Feiertagen)

Vermeiden sie bitte die persönliche Vorstellung bei uns im Spital ohne telefonische Voranmeldung.
Ausnahme: Es geht Ihnen sehr schlecht und Sie benötigen eine schnellstmögliche Versorgung

Personen mit einem Atemwegsinfekt sollten solange zu Hause bleiben, bis mindestens 24 Stunden die Symptome abgeklungen sind, auch wenn Sie nicht zu den Risikogruppen gehören.

Ablauf für einen eventuell notwendigen Test im Paracelsus-Spital:

Nach einer durch uns erfolgten Klärung der Notwendigkeit eines Virus-Testes, werden wir mit Ihnen den Ablauf der Vorstellung besprechen und den Vorstellungstermin vereinbaren.

In jedem Fall müssen Sie vor Betreten des Spitals sich einem am Eingang bereitgestellten Mundschutz anlegen und die bereitliegenden Schutzhandschuhe überziehen.

Gleiches gilt auch für eine eventuelle Begleitperson.

Sie werden dann von einer Fachkraft in einen speziell vorbereiteten Bereich gebracht, wo die nochmalige Erhebung der Krankengeschichte erfolgt und dann, falls wirklich notwendig die Testung mittels eines einfachen Rachenabstriches durchgeführt wird.

Der jeweilige diensthabende Arzt entscheidet dann mit Ihnen gemeinsam über die weitere Vorgehensweise.

Das Paracelsus-Spital Richterswil hält auch entsprechend ausgerüstete Isolationszimmer für eine eventuell notwendige stationäre Behandlung für Sie bereit.

Durch diese Vorgehensweise stellen wir sicher, dass weder die übrigen Patienten, noch Besucher, noch unser Personal einem Infektionsrisiko ausgesetzt ist.

Aktuell gültige Besuchsregelung

Für Spitäler (Akutspitäler, psychiatrische Kliniken, Reha-Kliniken), Geburtshäuser, Alters- und Pflegeheime und lnvalideneinrichtungen gilt ab 13. März 2020 bis 30. April 2020 ein
Besuchsverbot gemäss nachfolgenden Bestimmungen:

Besuchsverbot

ln Spitälern gilt ein generelles Besuchsverbot. Allen Personen ist untersagt, Patientinnen und Patienten in einem Spitalzu besuchen.

Ausnahmen

Die Spitaldirektion kann für einzelne Patientengruppen in sachlich begründeten Fällen generell oder im Einzelfall Ausnahmen bewilligen (2. B. Eltern von Kindern, Partner von Gebärenden
oder Besucherinnen und Besucher von palliativen Patientinnen und Patienten).

Dabei dürfen höchstens zwei Besucherinnen oder Besucher eine Patientin oder einen Patienten gleichzeitig besuchen.

Die Spitaldirektion regelt das Nähere, insbesondere die maximale Besuchsdauer und die maximale Anzahl Besuche pro Tag.

Vollzug

Die Spitaldirektion stellt den Vollzug des Besuchsverbots sicher. Zur Durchsetzung des Verbots kann sie nötigenfalls die Polizei beiziehen.

Diese Regelungen gelten sinngemäss für die Geburtshäuser.

Wichtige Regeln, die die Weiterverbreitung des Virus mindestens verlangsamen können:

  • Regelmässige und optimale Händehygiene durch regelmässiges, und sorgfältiges Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Regelmässige Händedesinfektion
  • Vermeiden von dichtem Personenkontakt
  • Vermeiden von Händeschütteln
  • Niesen in ein Papiertaschentuch mit nachfolgender Entsorgung in einem geschlossenen Abfallgefäss, zumindestens Niesen in die Armbeuge

Die aktuellen Richtlinien und Information können sie unter folgender Homepage des BAG nachlesen: https://bag.admin.ch